Influence des pratiques d’allaitement et de sevrage sur l’acceptation de flaveurs nouvelles chez le jeune enfant : variabilité intra- et inter-régionale

par Andrea Susanne Maier

Thèse de doctorat en Science de l'alimentation

Sous la direction de Sylvie Issanchou et de Benoist Schaal.

Soutenue en 2007

à Dijon .


  • Résumé

    Une première étude (enquête) conduite dans 2 deux régions européennes voisines (Dijon, France et Aalen, Allemagne) a permis d’identifier le niveau et la fréquence de la variété alimentaire et de sélectionner les aliments à utiliser dans la 2nde étude. Celle-ci a examiné les effets de l’allaitement et de trois niveaux de variété au moment de l’introduction des légumes (aucune, faible, élevée) sur l’acceptation (consommation et appréciation) de nouveaux aliments. Il en ressort que l’allaitement facilite l’acceptation des nouveaux aliments. La fréquence de changements de légumes (variété plus élevée) est plus efficace que le nombre de légumes (variété faible). De plus, la combinaison de l’allaitement et de la variété facilite plus l’acceptation des nouveaux aliments. Des résultats similaires sont notés pour l’appréciation et la consommation dans les 2 régions, avec toutefois des exceptions à Dijon. Dans une 3ème étude nous avons montré que la consommation et l’appréciation d'un légume initialement refusé augmentent rapidement et après 7-8 expositions arrivent au niveau de celles d'un légume apprécié. Ce changement d’acceptation semble persister.

  • Titre traduit

    Influence of breastfeeding and weaning practices on the acceptance of new food flavours in infants : intra- and inter-regional variability


  • Résumé

    In a first study (survey) conducted in two European regions (Dijon, France and Aalen, Germany) the level and rate of vegetable variety and the specific foods to use in a 2nd study were identified. In a 2nd study the effects of breast- or formula-feeding and different levels of vegetable variety (no, low or high) early in weaning on acceptance (intake and liking) of new foods were examined. Breastfeeding facilitated acceptance of new foods. Exposure to high variety early in weaning increased acceptance of all new vegetables and of meat and fish in Dijon. Frequency of change in vegetables (high variety) was more effective than number of vegetables offered (low variety) and the combination of breastfeeding and early variety experience was most effective in increasing acceptance of new foods. Liking and intake showed similar patterns in Aalen, but not in Dijon. In a 3rd study, we demonstrated that intake and liking of an initially disliked vegetable increased rapidly and, after 7-8 exposures, acceptance of the initially disliked vegetable was practically identical to the acceptance of an initially liked vegetable. The increased acceptance seems to be long lasting.


  • Résumé

    Der hier vorgestellten Dissertation liegen drei separate jedoch miteinander verbundene Studien zugrunde. Die erste Studie untersucht die Ergebnisse einer Fragebogen-Erhebung in zwei nahe beieinander liegenden europäischen Regionen (Dijon, Frankreich und Aalen, Deutschland) und zeigt Unterschiede zwischen (inter) und innerhalb (intra) der Regionen bezüglich der Dauer der Stillzeit sowie der Auswahl an Gemüse zu Beginn der Beikosteinführung auf. Die Erhebung lieferte nicht nur Erkenntnisse über Ausmass und Häufigkeit der Gemüsevariation, sondern auch darüber, welche Gemüsesorten am besten für die zweite Studie geeignet sind. Die zweite Studie beschreibt die Auswirkungen von drei Gemüsevariationsstufen (keine, wenig oder ausgeprägt) während der Beikosteinführung auf Kinder in Dijon und Aalen, die Muttermilch bzw. Milchersatznahrung erhielten, und untersuchte die Akzeptanz der Kinder für neue Kost (Vorliebe und Menge an aufgenommener Nahrung). Die Folgen einer abwechslungsreichen Beikosteinführung wurden experimentell bei der Einführung von: 1) einem neuen Gemüse zwei Tage später, 2) einem weiteren neuen Gemüse elf Tage und einige Wochen später, 3) der ersten Fleischverkostung und 4) dem ersten Fisch untersucht. Stillen förderte die Akzeptanz für die erste neue Gemüsesorte in beiden Regionen und für alle neuen Geschmacksarten in Aalen. Abwechslungsreiche Kost im frühen Stadium der Beikosteinführung erhöhte die Akzeptanz für alle neuen Gemüsesorten sowie Fleisch und Fisch in Dijon. Es zeigte sich, dass die Häufigkeit des Wechsels von Gemüsesorten (viel Abwechslung) effektiver als die Anzahl der angebotenen Gemüse (geringe Abwechslung) war. Die Kombination von Stillen und früher Geschmacksvielfalt war am effektivsten, um die Akzeptanz für neue Geschmackserlebnisse zu erhöhen. Vorliebe und Essmenge führten in Aalen zu ähnlichen Ergebnissen, was in Dijon jedoch nicht immer der Fall war. Eine erhöhte Akzeptanz für neue Geschmacksarten war an reichlich Abwechslung in einer frühen Phase der Beikosteinführung, die auch beim Füttern zu Hause erhalten blieb gekoppelt. Die dritte Studie ermittelt den Einfluss von wiederholtem Anbieten eines zunächst abgelehnten Gemüses auf die Akzeptanz des Kindes bezüglich dieser Gemüsesorte. Ein zunächst abgelehntes und ein bevorzugtes Gemüse wurden an 16 Tagen täglich abwechselnd gefüttert. Essmenge und Vorliebe für das zunächst abgelehnte Gemüse stiegen in dieser Zeit stark an. Nach 7-8 Fütterungen war die Akzeptanz für beide Gemüsesorten (das zunächst abgelehnte und das Lieblingsgemüse) nahezu identisch. Die erhöhte Akzeptanz scheint anzuhalten, denn nach neun Monaten aßen und mochten die meisten Kinder noch immer das zunächst abgelehnte Gemüse. Die Ergebnisse der Gesamtstudie unterstreichen die Bedeutung früher sensorischer Erfahrungen während der ersten Monate der Beikosteinführung für die Akzeptanz neuer Geschmacksarten und die dadurch möglicherweise langfristig zu erzielenden Effekte. Allerdings hängen die beschriebenen Auswirkungen eines frühen Abwechslungsreichtums von den in diesen Tests eingesetzten Lebensmitteln sowie von regionalen Spezifika in der Beikosteinführung ab.

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Informations

  • Détails : 1 vol.(185-[131] p.)
  • Notes : Publication autorisée par le jury
  • Annexes : Bibliogr. p. 172-183, [171] réf.

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  • Cote : TDDIJON/2007/51

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